Autor: Cheezy

6.8.: Etappe 34 – Zielgerade vom Rifugio Alta Via nach Ventimiglia

14 km, 333 m hoch, 830 m runter, 4:30h

Die Zielgerade! Das letzte Mal Rucksack packen und Wanderschuhe schnüren!

Rifugio Alta Via

Rifugio Alta Via

Nach einem letzten „Zwieback-mit-Marmelade-Frühstück“ laufen wir um 9:30h los. Nur noch ca. 14 km bis Ventimiglia, das Meer und die Zivilisation!

Neues Wohnmobil?

Neues Wohnmobil?

Auf Wiedersehen Berge!

Auf Wiedersehen Berge!

Buongiorno Mare!

Buongiorno Mare!

Das Wetter ist herrlich und damit natürlich auch warm. Proviant haben wir keinen mehr, außer Katrins Notfallriegel, je zwei Liter Wasser und Sport-Nahrungsergänzung. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir auch die letzte Etappe noch meistern werden.

Obwohl es nur noch runter gehen kann, müssen wir doch noch 300 m hoch...

Obwohl es nur noch runter gehen kann, müssen wir doch noch 300 m hoch…

Obwohl wir auf 528m übernachtet haben und ja logischerweise bei 0 m landen müssen, geht es heute sogar noch gute 300 Höhenmeter nach oben. Ein häufiges Auf und Ab, obwohl es schon so aussieht, als wäre das Meer direkt hinter dem nächsten Hügel. Von Ventimiglia ist noch nichts zu sehen, aber in den seitlichen Täler erscheint schon die Autobahn, Siedlungen und Gewächshäuser. Auf einem Bergrücken treffen wir auf die ersten Anzeichen der Zivilisation: Müll im Busch und übler Gestank. Ab hier riecht es immer wieder nach Mensch oder Haustier und allem, was dazu gehört. Heiß ist es auch.

Als nächstes kommen wir durch ein Villenviertel, das von deutschen Autos beherrscht wird, und in dem wir an jedem Zaun von einem anderen Hund angekläfft werden.

Der letzte einsame Abstieg

Der letzte einsame Abstieg

Der letzte Abstieg nach Ventimiglia geht über einen Trockenhang oberhalb der Neustadt. Heiße Luft, Abgase, Verkehrslärm, aber zum Glück das Meer im Blick.

Ventimiglia, Meer, Gerüche, Lärm, Menschen....

Ventimiglia, Meer, Gerüche, Lärm, Menschen….

Die erste Aktion in Ventimiglia: Nutella-Eis! Lecker!

Die erste Aktion in Ventimiglia: Nutella-Eis! Lecker!

An einer der ersten Kreuzungen in der Innenstadt kaufen wir uns direkt ein Nutella-Eis und laufen lecker schlürfend weiter zum Strand.

Um 14 Uhr am Mittwoch, 6.8.2014 erreichen wir nach rund 520 km, 29.000 m Anstieg, 30.000 m Abstieg in 34 Etappen plus 4 Pausentagen das Mittelmeer in Ventimiglia!

Vielen Dank fürs uns Begleiten! Ein Resümee folgt!

Liebe Grüße vom Meer
Moni & Katrin

Geschafft! Das Mittelmeer in Ventimiglia!

Geschafft! Das Mittelmeer in Ventimiglia!

Moni am Ziel

Moni am Ziel

Katrin am Ziel

Katrin am Ziel

Mein obligatorisches Füße-Foto

Mein obligatorisches Füße-Foto

Wir

Wir

Ventimiglia Altstadt

Ventimiglia Altstadt

 

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5.8.: Etappe 33 – Gola di Gouta – Rifugio Alta Via

24,5 km, 440 m hoch, 1100 m runter, 8:15 h inkl 1:30 h Pause

Die vorletzte Etappe und gleichzeitig das letzte Mal über 1000 m! Da wir das nicht im Nebel erleben wollen, machen wir etwas ganz Verrücktes: Wir stehen um 5:30 h auf und laufen um kurz nach 6 h OHNE Frühstück los!!!

Rifugio Gola di Gouta, morgen 6:10 h: Unter dem Wolkenmeer wäre das Meer!

Rifugio Gola di Gouta, morgen 6:10 h: Unter dem Wolkenmeer wäre das Meer!

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4.8.: Etappe 32 – Rifugo Allavena – Gola di Gouta

18,5 km, 570 m hoch, 890 m runter, 7 h inkl. Pause

Auf zu den Alpini-Steigen! Heute wartet noch einmal eine spannende Tour auf uns: in Felswände gehauene Wege.
Der nicht so gesprächige Hüttenwirt meint aber, die Wege seinen geschlossen. Mehr Info bekommen wir leider nicht. Also gehen wir einfach los und schauen, was uns erwartet. Heute können wir sogar das Rifugio erkennen, das wir gestern im Nebel kaum gesehen haben.

Da kommen sie schon wieder, die Wolken!

Da kommen sie schon wieder, die Wolken!

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3.8.: Etappe 31 – Monesi di Triora – Colla Melosa

24 km, 1300 m hoch, 1111 m runter, 9:40 h inkl. Pausen

Beim Frühstück wissen wir noch nicht, bis wohin wir heute laufen wollen, denn wir wollen erst einmal sehen, wie das Wetter ist. Heute werden wir nämlich das letzte Mal über 2000 m kommen. Der Himmel ist blau und der Wirt optimistisch, also beschließen wir, die komplette Etappe zu laufen.

Anstieg durch Grasterrassen

Anstieg durch Grasterrassen

Blick nach Frankreich

Blick nach Frankreich

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31.7.: Pausentag im Rifugio Garelli (1965m)

Da die Königsetappe ganz schön anstrengend war, und die nächste Etappe mit 1600 m Abstieg ein Graus wird, haben wir beschlossen, im Rifugio Garelli einen Pausentag einzulegen. Das Rifugio liegt am Hang vor dem Vallone del Maragureis mit der Bergkette Maragureis hintendran. Die Architektur der Hütte wurde von den Bergen abgeschaut und auch die Hüttenbetreiber sind sehr nett. Es dauert nicht lange, bis wir fast schon wieder Familienanschluss haben.

Morgen kommt der Hubschrauber, um frisches Essen zu bringen und den Müll mitzunehmen

Morgen kommt der Hubschrauber, um frisches Essen zu bringen und den Müll mitzunehmen

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30.7.: Etappe 28 – Die Königsetappe: San Lorenzo – Rifugio Garelli

25 km, 1770 m hoch, 1300 m runter, 10:40 h inkl. 1:15 h Pause

Bevor wir unsere Königsetappe beginnen, müssen wir uns erst noch von Bärbel verabschieden, die wieder zurück nach Deutschland muss und nächstes Jahr hier die GTA fortsetzen wird. Auch wir werden sicher wieder einmal ins Hotel Arrucador kommen, wir haben uns nach einem Tag schon wie zu Hause gefühlt.

Unser tolles Quartier Hotel Arrucador

Unser tolles Quartier Hotel Arrucador

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28.7.: Etappe 26 – Entracque – Trinità – Palanfrè

17km, 1340m hoch, 880m runter, 7:45h inkl. 45min Pause

Aufstieg zum Colle della Garbella

Aufstieg zum Colle della Garbella

Heute haben wir eine spannende Tour vor uns. Auf uns warten steile Schluchten mit Drahtseilen und Gratwanderungen mit heiklen Flanken. Wir sind gespannt! Denn zudem machen wir heute 1,5 Etappen aus dem Wanderführer, die aber gut kombinierbar zu sein scheinen. (mehr …)

26.7.: Etappe 25 – Rifugio Genova – Entracque

24 km, 580m hoch, 1700m runter, 8,5h inkl. 1:15h Pause

Aufstieg zum Colle di Fenestrelle, Blick zurück zum Rifugio Genova

Aufstieg zum Colle di Fenestrelle, Blick zurück zum Rifugio Genova

Heute ist es spannend. Der Hüttenwirt vom Rifugio Genova versucht, eine Übernachtung im nächsten Posto Tappa für Bärbel und uns zu reservieren, aber es ist voll. Er versucht dann, im Ort nach dem nächsten Posto Tappa ein Hotel für uns zu erreichen, aber leider sind alle Telefonnummern in unseren Wanderführern veraltet. Deshalb müssen wir auf gut Glück loslaufen und hoffen, dass wir einen Schlafplatz finden. Bärbel geht eine halbe Stunde vor uns los, wir hoffen, dass sich der Nebel noch verzieht. Leider tut er das nicht, und wir müssen im Nebel die 500 Höhenmeter bis zum Pass ohne Weitsicht hinter uns bringen. (mehr …)

25.7.: Etappe 24 – Terme di Valdieri – Rifugio Genova

16,8 km, 1240m hoch, 600m runter, 8h inkl. ca. 1h Pause

Blick zurück ins Valle di Valasco

Blick zurück ins Valle di Valasco

Nach dem Frühstück kaufen wir noch im Laden der Bar Schokolade und machen uns dann um 9 Uhr an den Anstieg, der uns heute einige Stunden beschäftigen wird. Das Wetter ist super und der Anstieg zunächst sehr flach, so dass wir uns sogar unterhalten können. Andere tun das anscheinend nicht, denn heute werden wir das erste Mal von anderen überholt. (mehr …)

24.7.: Etappe 23 – Rifugio Malinvern – Terme di Valdieri

15,7km, 780m hoch, 1250m runter, 7,5h inkl. 1h Pause

Der Wetterbericht für heute sieht total schlecht aus. Den ganzen Tag soll es regnen und gewittern. Lustlos laufen wir um 9h im Regen los. Zum Wachwerden geht es gleich über eine nasse und wackelige Holzbrücke, bevor wir den Anstieg zum Colletto di Valscura antreten.

Dickes Schneefeld neben dem Rifugio

Dickes Schneefeld neben dem Rifugio

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23.7.: Etappe 22 – Santuario Sant‘ Anna – Rifugio Malinvern

13,5km, 810m hoch, 1000m runter, 7h inkl. 1,5h Pause

Unser Posto Tappa Santuario Sant' Anna

Unser Posto Tappa Santuario Sant‘ Anna

Um kurz vor neun laufen wir am Santuario Sant‘ Anna los und werden schon bei den ersten 200 Höhenmetern mit Gämsen überrascht. Wir laufen durch ein Tal aus Geröll, in dem Pilger viele Altare aus Steinen gebaut haben und kleine Gaben und Figuren hinein gestellt haben. (mehr …)

21.7.: Etappe 20 – Ferrere – Rifugio Migliorero

17,9km,  1685m hoch, 1471m runter, 9:45h inkl. 1h Pause

Endlich schaffen wir es mal wieder, um 8h loszugehen. Das Wetter ist super, noch keine Wolken am Himmel. Seit langem haben wir eine richtig knackige Tour vor uns. Anders als sonst geht es heute nicht einmal lang hoch und dann lang runter, sondern durch drei Schluchten und über drei Pässe.

Herrliches Wetter im Vallone Forberis

Herrliches Wetter im Vallone Forberis

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20.7.: Etappe 19 – Pontebernardo – Ferrere

entlang der Straße Bersezio-Ferrere 7km, 1:45h, 390m hoch, 95m runter

Ja, ja, ja! Unsere Etappen werden immer kürzer. Aber wir können nichts dafür. Die kommenden Tage können wir entweder 4-Stunden-Etappen laufen, für die wir meistens 5-5,5 Stunden brauchen, oder wir können zwei 4-Stunden-Etappen zu einer zusammenfassen und 9-10 Stunden wandern. Heute entscheiden wir uns wieder für eine kurze Etappe, weil der Zielort Ferrerre eines des schönsten Orte im Raum Cuneo sein soll und das Wetter leider wieder sehr schlecht ist. (mehr …)

19.7.: Etappe 18 – Sambuco – Pontebernado

9,9km, 460m hoch, 400m runter, 4:20h mit Pause

Nach Frühstück, Einkauf und Verabschiedungsrunde laufen wir um halb neun gemütlich los. Über Wiesenwege und Bäche laufen wir oberhalb des Stura-Baches das Tal Richtung Pontbernardo entlang. Heute sind viele Mountainbiker unterwegs, die grüßend an uns vorbeifahren. Insgesamt muss ich mal erwähnen, dass die Menschen hier unglaublich freundlich sind! Und obwohl wir nur in Hauptwörtern auf italienisch, französisch, englisch und deutsch mit Hilfe von Gesten und Pantomime sprechen können, verstehen sie immer, was wir möchten.

Moriglione San Lorenzo

Moriglione San Lorenzo

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16.7.: Etappe 16 – Celle di Macra – Santuario San Magno

17km, 1090m hoch, 610m runter, 6h inkl. Pause

Castellaro (Celle di Macra) noch bei Sonne

Castellaro (Celle di Macra) noch bei Sonne

Heute geht es um kurz vor 9h los. Laut Wirt und Wanderführer soll es heute nur 6h zu laufen sein. Die erste Stunde geht es durch Wald und Wiesen. Wer vorne ist, sammelt Spinnweben ein und um uns beide schwirren viele Fliegen. Irgendwie bin ich heute schlecht drauf, schwitze, meine Haare kitzeln im Nacken und auf der Stirn, die Fliegen und Spinnweben nerven. So schleppe ich mich den Berg zur Alpe Fumé hoch. Eigentlich soll das Wetter gut bleiben, und uns wurde Fernsicht bis zum Monviso versprochen. Doch ab 1800 müM laufen wir im Nebel. Kurz vor der höchsten Stelle (2230 müM) reißt es kurz auf und wir machen eine kurze Vesperpause. Dann wird auch meine Laune etwas besser. (mehr …)

13.7.: Etappe 13 – Maddalena – Colle della Battagliola – Chiesa

10,2km, 750m hoch, 930m runter, 5h inkl. Pause

Die Nacht im Rifugio in Maddalena ist kurz, denn ich habe nachts noch meine Packliste zusammengestellt, falls Ihr auf den Geschmack gekommen seid: Ihr findet sie im Menü unter „Equipment„.

Nach einem kurzen Frühstück – der Wirt wundert sich, dass wir so wenig essen, ist von Deutschen wohl anderes gewohnt – geht es um kurz nach acht zuerst runter nach Maddalena, ein Stückchen am See entlang und dann für fast zwei Stunden extrem steil den Berg hoch bis zum Colle della Battagliola auf ca. 2300m. Aber: immer noch keine Blasen!!!

Ausblick im Valle Varaita beim Anstieg

Ausblick im Valle Varaita beim Anstieg

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Do, 10. 7.: Etappe 10 – Pian Melzè – Colle dei Viso – Rifugio Alpetto

12km, 1080m hoch, 550 m runter, 7:45h mit vielen Pausen

Monviso von Pian Melzè aus

Monviso von Pian Melzè aus

Punkt 8 Uhr stehen wir vor dem Lokal, aber es ist noch niemand zu sehen. Also noch später frühstücken… Um 9 Uhr können wir dann los. Zunächst gibt es kurz nach 10 Uhr einen Kaffe im nächsten Refugio Pian del Re, weil wir vergessen haben, unser Nachquartier vorzubestellen und keinen Empfang haben. Also gibts einen Kaffee in der Zeit, bis der nette Wirt das Rifugio Alpetto erreicht hat. (mehr …)

Mi, 9.7.: Etappe 9 – Rifugio Barbara Lowie – Pian Melzè

8,8 km, 800m hoch, 830m runter, 5h

Eigentlich wollen wir immer so früh wie möglich morgens los, aber fast überall wollen unsere Gastgeber die Frühstückszeit nach hinten schieben. So gibt es auch heute erst um 7:30h frühstück. Schon komisch, dass ich als Langschläfer so etwas sage, aber blöderweise wird ja hier nachmittags das Wetter immer schlecht, also muss man früh los.

Blick in die Richtung, aus der wir kamen

Blick in die Richtung, aus der wir kamen

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Di, 8.7.: Etappe 8 – Rifugio Jervis – Rifugio Barant – Rifugio Barbara Lowie

10,4km, 780m hoch, 450m runter, 6:15h) (viele Pausen, Sonne!!!

Vom Rifugio Jervis wollen wir nur eine kleine Etappe bis zum Refugio Barbara Lowie laufen. Heute soll das Wetter ausnahmsweise morgens schlechter sein und dann besser werden, deshalb laufen wir erst um 8:30h los. Leider nieselt es noch, und es weht ein kalter Wind. Langsam und meditativ laufen wir dem Pass Colle Barant (2373m) entgegen. Nach etwa einer Stunde kommt die Sonne raus, und wir haben tatsächlich schönes Wetter! Einen Teil des Weges, den wir am Vortag im Nebel gelaufen sind, können wir jetzt von der gegenüberliegenden Seite erkennen. Wäre sicher schön gewesen ohne Nebel… (mehr …)

Mo, 7.7.: Etappe 7 – Rifugio Lago Verde – Rifugio Jervis

14km, 760m hoch, 1600m runter, 7h

Ein sehr alpiner Tag, mit fast allem.

Auf 2583m haben wir übernachtet. Mitten in der Nacht wache ich auf, weil es draußen stürmt und regnet. Auch um 5:30h, als der Wecker klingelt, hat sich das Wetter noch nicht beruhigt. Trotzdem frühstücken wir um 6h, und siehe da, dass miese Wetter verzieht sich. Also geht es um kurz vor sieben los.

Das erste, steile Schneefeld, direkt nach dem Frühstück um kurz vor sieben.

Das erste, steile Schneefeld, direkt nach dem Frühstück um kurz vor sieben.

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So, 6.7.: Etappe 6 – Ghigo di Prali – Rifugio Lago Verde (2583m)

11km, 1180m hoch, 60m runter

Für die nächsten Etappen ab Ghigo di Prali stehen uns mehrere Varianten zur Verfügung. Wir entscheiden uns für die alpine Variante ohne Sessellift zum Rifugio Largo Verde auf 2583m. Das bedeutet, wir müssen unseren neuen Wanderfreunden Eva und Andrea Tschüss sagen, für die der GTA-Abschnitt, den sie laufen, heute zu Ende geht. Netterweise nimmt Eva meine alten Wanderschuhe mit zurück nach Freiburg. Hoffen wir, dass die neuen Schuhe mich weiter blasenfrei über die Berge bringen! Toi Toi Toi!

Katrin kurz vor der Bachquerung beim Aufstieg zum Refugio

Katrin kurz vor der Bachquerung beim Aufstieg zum Refugio

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Fr, 5.7.: Etappe 5 – Didiero-Rodoretto-Ghigo di Prali

12,6km, 730m hoch, 520m runter

Heute lassen wir es entspannt angehen, denn die Etappe nach Ghigo ist einfach und das Wetter schön.

Nach dem Frühstück schlendern wir durch ein paar nah aneinander liegende Dörfer, da in jedem Dorf Murales (Gemälde an Häusern) zu finden sind. Da Didiero einst ein Festival hatte, ähnlich wie Woodstock, sind die Murales Liedern gewidmet, z. B. Imagine von John Lennon.

Murales in Didiero

Murales in Didiero

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Do, 4.7.: Etappe 4 – Usseaux nach Balsiglia (bzw. Didiero)

20,6km, 1380m hoch, 1450m runter, 8:45h

Zu dieser Tour kann man nicht viel sagen, außer: Regen, Nebel, Gewitter, nass…

Unser Wirt Claudio in Usseaux warnt uns schon, dass das Wetter schlecht bleibt, es aber nicht gefährlich ist. Also entscheiden wir uns, zu laufen und nicht mit dem Bus zu fahren. Eva, eine der beiden Freiburgerinnen, die wir hier kennengelernt haben, kommt mit. Andrea will sich ein bisschen schonen und fährt mit dem Bus.

Anstieg zum Colle dell Albergian (2713m)

Anstieg zum Colle dell Albergian (2713m)

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Mi, 2.7.: Etappe 3 – Alpe Toglie nach Usseaux

17,7 km, 1340m hoch, 1430m runter

Nach einer kalten Nacht im Bettenlager haben wir Glück und dürfen in der warmen Alpe frühstücken. Es gibt Kaffee, frische Kuhmilch, Zwieback und Marmelade.

Um 8 Uhr starten wir zu viert Richtung Usseaux. Schon bald muss ich meine neuen Wanderschuhe gegen die alten tauschen, weil ich noch immer Blasen von den „neuen“ lang eingelaufenen Wanderschuhen bekomme. Hier mein Tipp: Wanderschuhe ein Jahr vorher kaufen, damit man noch Zeit hat, ein zweites Paar zu kaufen und einzulaufen…
Es geht gleich ziemlich steil und rutschig den Berg hinauf durch schöne Wälder. Da es nachts geregnet hat, muss man aufpassen, damit man nicht ausrutscht und in der Kuh-Kacke landet.

Foto 4 (mehr …)

Mo, 30.6.: Etappe 1 – Susa bis Meana di Susa

Wir haben in Susa im B&B Archivolto übernachtet und den ersten Tag genutzt, um anzukommen, einzukaufen und die erste Mini-Etappe (2,6km) bis Meana di Susa zu laufen.

Dort haben wir in einem nostalgischen Patrizierhaus, der Albergo Bellavista, übernachtet, das von einer lieben alten Dame geführt wird. Und siehe da, wen treffen wir? Zwei Freiburgerinnen, die eine Woche auf der GTA laufen.